The aim of this European Leonardo Da Vinci project is to improve
the quality of workplace training in industries in Europe.

Leonardo Da Vinci logo
  • Change language:
You are here:// Startpage / Supervisors / 4.2 Dealing with Conflicts

4.2 Umgehen mit Konflikten

WAS?

Konflikte belasten oft den beruflichen Alltag und können zu Unzufriedenheit führen. Mit Konflikten konstruktiv umzugehen bzw. konfliktfähig zu sein, gehört zu den wesentlichen Kompetenzen eines Supervisors.

WARUM?

Es ist ratsam Konflikte schnell anzusprechen. Konflikte stärken oder schwächen Arbeitsergebnisse und die Zusammenarbeit. Ihnen auszuweichen ist selten förderlich oder möglich.

WIE?

GRUNDREGELN

  • Bleiben Sie gelassen!
  • Finden Sie einen passenden Ort, an den Sie sich setzen und darüber reden können.
  • Hören Sie den PraktikantInnen zu und versuchen Sie, unterschwellige Ursachen für das Unwohlfühlen oder den Stress herauszuhören.
  • Stellen Sie den PraktikantInnen auf ruhige Art Fragen. Beruhigen Sie sie und geben Sie ihnen die Gelegenheit offen zu sprechen.
  • Wiederholen Sie, was der/die PraktikantIn gesagt hat, in anderen Worten, damit die Probleme von einer anderen Sichtweise her betrachtet werden können.
  • Konzentrieren Sie sich darauf, was für alle Beteiligten ein vernünftiges Ergebnis wäre!

DREI KONFLIKTMÖGLICHKEITEN:

Der Supervisor kann Außenstehender oder eine der beiden Streitparteien sein. (mit den PraktikantInnen, Kollegen, Vorgesetzten, Außenstehenden). Er ist entweder direkt oder indirekt in den Konflikt eingebunden.

  • Der Konflikt beschränkt sich auf eine Meinungsverschiedenheit: Sprechen Sie darüber!
  • Der Supervisor ist direkt involviert:
    • Beide: Verbalisieren Sie Ihre Emotionen.
    • Beide: Sagen Sie, welchen Fehler der/die Andere macht.
    • Beide: Sagen Sie sehr konkret, was geändert werden sollte!
    • Gemeinsam: Besprechen Sie, wozu beide bereit sind.
    • Gemeinsam: Treffen Sie Vereinbarungen und fixieren Sie diese nach Möglichkeit.
  • Der Supervisor ist indirekt involviert:
    • Wenden Sie Ihr Können und Ihren Einfluss an.
    • Schlichten Sie: Berufen Sie sich auf Vereinbarungen, Prinzipien, Traditionen und Gesetze.
    • Vermitteln Sie: Wenn Sie versuchen zu vermitteln, ist der Anfang des Gesprächs meist am schwierigsten: eine der beteiligten Parteien möchte sich nicht äußern. Versuchen Sie folgende Argumente:
      • "Was passiert, wenn wir es nicht besprechen?"
      • "Es geht nicht um richtig oder falsch sondern um Zusammenarbeit."

BEACHTEN SIE:

Eine offene Kommunikation und gemeinsame Konfliktlösung motiviert PraktikantInnen und schafft eine gute Arbeitsatmosphäre.