The aim of this European Leonardo Da Vinci project is to improve
the quality of workplace training in industries in Europe.

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3.1. Beurteilungsgespräch (mit den PraktikantInnen)
(und/oder den KoordinatorInnen/TutorInnen der sendenden/aufnehmenden Partner)

WAS?

Ein Beurteilungsgespräch dient der Einschätzung der Arbeitsqualität und Effizienz der PraktikantInnen.

WARUM?

Die PraktikantInnen erfahren, welche Erwartungen an sie gestellt werden. Ebenso werden die Entwicklungsnotwendigkeiten deutlich. Konstruktives Feedback steigert die Motivation.

WIE?

  • Vorbereitung des Beurteilungsgesprächs
    • Die PraktikantInnen werden über das Gespräch informiert (Wann? Was? Wie?).
    • Sowohl die PraktikantInnen als auch Sie bereiten die Besprechungspunkte entsprechend vorhergehender Evaluierungen oder Feedbackgespräche vor.
    • Bei jeder Aufgabe soll aufgezeigt werden, wie die Qualität der erledigten Arbeiten war und welche Ergebnisse erzielt wurden.
    • Sie beziehen auch die Ausgangssituation der PraktikantInnen mit ein.
    • Sie vermerken Schwachstellen, z.B. wenn Sie denken, etwas war für die PraktikantInnen problematisch oder schwierig.
    • Sie notieren, welche zusätzlichen Aufgaben die PraktikantInnen erfüllen mussten, obwohl diese nicht in der ursprünglichen Arbeitsbeschreibung enthalten waren.
  • Beschreibung des Beurteilungsgesprächs
    • Beginn des Gesprächs: Sie erklären noch einmal die Ziele und Arbeitsweisen.
    • Sie könnten ein Beurteilungsformular verwenden.
    • Sie planen ausreichend Zeit ein, um über jeden Punkt zu sprechen, zuzuhören, Fragen zu stellen und alles zusammenzufassen.
    • Sie legen Wert darauf jede Ihrer Antworten mit Beispielen zu untermauern.
    • Sie evaluieren das erreichte Niveau jedes Teilbereichs, indem Sie die Ergebnisse mit den anfänglichen Erwartungen vergleichen.
    • Sie machen eine Gesamtbeurteilung.
    • Sie formulieren Erwartungen für die Weiterführung des Praktikums oder für den nächsten Schulungszeitraum.

BEACHTEN SIE:

Seien Sie objektiv! Lassen Sie sich nicht von Vorurteilen, Sympathie oder Antipathie leiten!

Zu diesem Zeitpunkt muss der Supervisor auch einige offizielle Dokumente ausfüllen, z.B. den Europass Mobilitätsnachweis (erklärt in Wie wird der Europass Mobilitätsnachweis ausgefüllt)) oder ein Praktikumslogbuch oder eine Praktikumsmappe.